
Aus dem Heimleben
Wir und die Strandnixen - Sommerferien im Heim Maria Luisa
Hallo Ihr liebe Vereinsfreunde, Paten und Spender dort im fernen Deutschland!
Habt Ihr auch so ein schönes Meer wie wir? Unser Meer heißt das "Schwarze Meer". Und ich will ihnen mal erzählen, was wir für schöne Sommerferien hatten. Auch wenn Sie diesmal kürzer waren als im letzten Jahr. Unsere Direktorin sagt, dass das Heim in diesem Jahr nicht genügend Geld hat, um so lange zu bleiben wie im letzten Jahr.

Also ich bin die Strandnixe. Und ich will Euch einfach mal erzählen, wie es so war, bei uns im Sommerferienlager am Schwarzen Meer. Gleich am ersten Tag haben wir uns über die Frage gestritten, warum es wohl "Schwarzes Meer" heißt. Denn...

... wie Sie vielleicht hinter uns sehen können, ist unser Meer gar nicht schwarz. Ich meinte es sei grün. Maggy meinte es sei eher türkis, Ivo bestand darauf, dass es blau ist. Am Ende einigten wir uns darauf, dass es ständig unsere Farbe ändert. Aber...

...welche Farbe es auch immer hat, wir alle fanden unser Meer einfach super, super schön. Ich fand, dass es unter dem Wasser noch schöner ist, als darüber. Es ist still , die Fische huschen davon und die Quallen - damit haben die Jungs uns beworfen...

Wenn wir nicht gerade am Strand unsere Kleckerburgen und kleinen Festungen bauten, haben wir Ball gespielt, rumgetobt, uns von den Wellen einfach umwerfen lassen und mussten höllisch aufpassen, dass wir keinen Sonnenbrand bekamen und...

...wenn wir mal nicht am Strand waren, dann haben wir Ausflüge mit unseren Erziehern gemacht, Eis gegessen und die Jungs haben den anderen Mädchen nachgeguckt. Das habe ich genau gesehen. Geschwitzt haben wir alle, denn es war echt heiß.

Am Abend wehte dafür immer eine frische Brise. Wir haben viel Quatsch gemacht, uns mit Wasserpistolen bespritzt - und ich habe gedacht, das es doch lustig wäre, wenn alle Soldaten auf der Welt nur Spritzpistolen hätten. Ja, die Ferien waren schön - nur zu kurz.






Wir und die Strandnixen - Sommerferien im Heim Maria Luisa

…wenn es durch ihre Arbeit gelingt, auch nur einem einzigen dieser ‚Nullchancen‘-Kinder ein menschenwürdiges Zuhause und damit wenigstens ein paar Chancen und Voraussetzungen für ihr künftiges Leben zu geben, so hätte sich dieses Projekt einen Nobelpreis verdient…



Im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielten wir für das Projekt „Rekonstruktion des Waisenhauses Maria Luisa“ einen ersten Preis, der von der ehemaligen EU-Kommissarin Monika Wulff-Matthies überreicht wurde.
Außerdem wurde das Projekt unter die 25 besten ehrenamtlichen Hilfsprojekte Deutschlands gewählt.