
Aus dem Heimleben
Heim Maria Luisa: Verein vergab Stipendium für besten Abiturienten
(ic-mn) Am 15. September vergab der Verein das "Studentenstipendium 2011/2012 an den Abiturienten des Heimes "Maria Luisa" Kiril Avramov.
Kiril Avramov, so der Vorstand des Vereins Zur Förderung Bulgarischer Kinderheime in seiner Begründung, habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es jedem Jugendlichen unabhängig von seinen familiären Voraussetzungen möglich ist, mit Engagement und Fleiß an seiner eigenen Zukunft zu arbeiten.
Auch sein langjähriges Engagement als Vorsitzender des gewählten Heimparlamentes werde mit diesem Stipendium gewürdigt.
Mit dem Stipendium verfolgt der Verein das Ziel, Anreize für Jugendliche zu schaffen, in der Schule gut zu lernen und bessere Aussichten für das erste Jahr nach Verlassen des Heimes zu haben.
Das Stipendium ist mit 1200 Euro dotiert und unterstützt Jugendliche im ersten Jahr nach ihrem Heimaufenthalt mit monatlich 100 Euro. Es ist gebunden an kontinuierlich gute Leistungen während des Studiums oder einer beruflichen Ausbildung. Ob die Voraussetzungen zur weiteren Zahlung des Stipendiums erfüllt wurden müssten die Stipendiaten jedes Quartal nachweisen.
Der Vorstand betont, dass das Stipendium auch solche Jugendliche erhalten können, die weniger gute Schulnoten erreichen, aber auf andere Weise, etwa durch gesellschaftliches Engagement oder sportliche Erfolge zeigen, dass sie gewillt sind, aus ihrem Leben etwas zu machen.
Neben Kiril Avramov erhielt auch die beste Abiturientin des Heimes ein Stpendium von der Vereinigung Plovdiver Geschäftsfrauen.







Heim Maria Luisa: Verein vergab Stipendium für besten Abiturienten

…wenn es durch ihre Arbeit gelingt, auch nur einem einzigen dieser ‚Nullchancen‘-Kinder ein menschenwürdiges Zuhause und damit wenigstens ein paar Chancen und Voraussetzungen für ihr künftiges Leben zu geben, so hätte sich dieses Projekt einen Nobelpreis verdient…



Im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielten wir für das Projekt „Rekonstruktion des Waisenhauses Maria Luisa“ einen ersten Preis, der von der ehemaligen EU-Kommissarin Monika Wulff-Matthies überreicht wurde.
Außerdem wurde das Projekt unter die 25 besten ehrenamtlichen Hilfsprojekte Deutschlands gewählt.