
Hilfe für die vergessenen Kinder Bulgariens
Der Verein
wurde Anfang 1997 von Journalisten, Pädagogen und Ingenieuren gegründet, um die dramatische Situation in bulgarischen Kinderheimen zu verbessern. Der Verein
- rekonstruiert marode Kinderheime und Waisenhäuser in Bulgarien,
- qualifiziert heimpädagogisches Personal,
- engagiert sich in der Therapie traumatisierter Kinder und
- verbessert durch Ausbildungsprojekte deren Zukunftschancen.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende! Geben Sie den Kindern Bulgariens eine Zukunft im eigenen Land!
Der Verein ist der einzige in Deutschland, der Transparenz wörtlich nimmt. Informieren sie sich hier über die konkrete Verwendung Ihrer Spende!
Die Situation
In der Kette jener Staaten, in denen sich internationale Hilfsorganisationen, gemeinnützige Vereine, christliche Hilfswerke und diverse Stiftungen engagieren, bildet Bulgarien eines der Schlusslichter.
Die Arbeitslosigkeit ist den letzten Jahren von 18 Prozent (2002) auf 9,6 Prozent (2006) gesunken. Vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert die normale Bevölkerung aber nur bedingt. Laut einer Untersuchung[1] hätte eine vierköpfige Familie etwa 770 Euro monatlich zur Verfügung haben müssen, um ihre Ausgaben zu decken.
Die Realiät sieht so aus: Der offizielle Mindestlohn liegt bei 80 Euro. Die Mehrheit der Renter erhält ca. 45 Euro Rente. Die Preise für Süßwaren sind innerhalb eines Jahres um 22 Prozent gestiegen, die für Gemüse um 21 Prozent, der Preis für das wichtigste bulgarische Grundnahrungsmittel, Brot, stieg in den letzten zwei Jahren um mehr als 25 Prozent. Fleisch und Fleischprodukte wurden um 5 Prozent teurer.
Laut offiziellen Angaben leben über 60 Prozent der bulgarischen Bevölkerung unter dem Existenzminimum.
Die Folgen
sind vor allem für die Schwächsten der Gesellschaft verheerend, die Kinder. Die Kinder in vielen Heimen werden nicht satt. Die Bausubstanz dieser Gebäude ist marode. In einigen Heimen müssen die Kinder immer enger zusammengepfercht leben, weil Teile der Gebäude baufällig sind. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal.
Eine gründliche medizinische und adäquate pädagogische Betreuung scheitert am Geldmangel. Die bulgarischen Heimerzieher gehören zu den am schlechtesten bezahlten Berufsgruppen. Dementsprechend hoch ist die Fluktuation des Personals und die Behörden haben Mühe, qualifiziertes Personal zu bekommen.
1. ↑ Untersuchung des Instituts für soziale Studien der Konföderation der unabhängigen Gewerkschaften Bulgariens




Kahle Wände, neun Betten, ein Schrank pro Zimmer und nirgendwo Spielzeug. Es riecht nach Urin.
