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Vereinsvorsitzender zu Besuch in der Gemeinde Sredetz
(ic-mn) Auf Einladung der Gemeinde Sredetz besuchte der Vorisitzende des Vereins Zur Förderung Bulgarische Kinderheime am 24. Mai soziale Projekte in der Gemeinde Sredetz. Dabei wurde er von der langjährigen Vorsitzenden des Vereins "FAR" (Leuchtturm) aus Burgas, Vyoleta Kyosseva begleitet.
Der Verein "FAR" möchte in der der Gemeinde Sredetz ein Bildungszentrum einrichten. Dafür wurde mit Umbauten in einem ehemaligen und nun leerstehenden Internatsgebäude begonnen.
Die Gemeinde war über den Verein "FAR" an den Verein Zur Förderung Bulgarischer Kinderheime herangetreten, um Chancen einer Zusammenarbeit bei der Bildung "Sozialer Unternehmen" auszuloten.
Der Vorsitzende besuchte vor allem das Gelände einer großen, sich im Stadium des Verfalls befindenden Schule, in deren Seitenflügel sich bereits ein Zentrum für Soziale Untersützung befindet. Die Gemeinde erhofft sich vom Verein Zur Förderung Bulgarische Kinderheime insbesonder Impulse zum Aufbau einer Berufsausbildungsküche, wie sie vom Verein in Bratsigovo betrieben werde.
"Das Entwicklungspotential des Areals ist sehr gut", äußerte sich der Vereinsvorsitzende, Mirko Schwanitz auf Anfrage von ic-mn. "Die Möglichkeiten der Gebädue zu Einrichtung und Entwicklung eines ganzen Zentrums für Soziale Unternehmen, z.B. für Behindertenwerkstätten, sei geradezu ideal." Der finanzielle Aufwand zur Umgestaltung und Sanierung der vorhandenen Gebäude ist aber so hoch, das es ohne Unterstützung der Gemeinde und ohne Beantragung von Mitteln aus dem EU-Fond für regionale Entwicklung sowie dem Europäischen Sozialfond kaum möglich ist, solche Ideen umzusetzen."
Außerdem müsse man abwarten, was die kommenden Lokalwahlen bringen. Die Verggangenheit habe immer wieder gezeigt, das sich neu gewählte Gemeinderäte in Bulgarien nur selten an die Beschlüsse ihrer Vorgänger gebunden fühlen. Man werde Sredetz aber im Auge behalten und gemeinsam mit anderen deutsch-bulgarischen Hilfsorganisationen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in Bezug auf Sredetz erörtern.
Schwanitz machte aber deutlich, dass die Gemeinden sich an die Hilfsorganisationen wenden müssten, die Hilfsorganisationen würden wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit, keiner Gemeinde Hilfe anbieten die nicht selbst aktiv werde.

In diesem verfallenen Gebäude existierte einmal ein Gymnasium. Jetzt soll es nach dem Willen einiger Gemeinderatsvertreter für ein mögliches soziales Unternehmen genutzt werden


In diesem Seitenflügel befindet sich eine Groküche zur Versorgung sozial bedürftiger Gemeindemitglieder.. Die Gemeinde würde die Küche gerne sanieren und zu einem Sozialen Unternehmen umstrukturieren. Dazu erbat sie die Hilfe des deutschen Vereins. Nicht nur das Gebäude selbst, auch der Hof mti seinen Nebengebäude bieten die Möglichkeit ein Zentrum für Soziale Dienstleistungen zu entwickeln. Hier wäre Platz für Berufsausbildungswerkstätten für Behinderte und für die Einrichtung geschützter Werkstätten








Vereinsvorsitzender zu Besuch in der Gemeinde Sredetz



…wenn es durch ihre Arbeit gelingt, auch nur einem einzigen dieser ‚Nullchancen‘-Kinder ein menschenwürdiges Zuhause und damit wenigstens ein paar Chancen und Voraussetzungen für ihr künftiges Leben zu geben, so hätte sich dieses Projekt einen Nobelpreis verdient…



Im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielten wir für das Projekt „Rekonstruktion des Waisenhauses Maria Luisa“ einen ersten Preis, der von der ehemaligen EU-Kommissarin Monika Wulff-Matthies überreicht wurde.
Außerdem wurde das Projekt unter die 25 besten ehrenamtlichen Hilfsprojekte Deutschlands gewählt.