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24.-31. Oktober 2009 - 4. Reise für Paten, Mitglieder, Spender und Interessenten
Vom Kloster Troyan zu den Kindern von Bratsigovo
vom Samstag, den 24. Oktober bis zum Samstag, den 31. Oktober führt der „Verein Zur Förderung Bulgarischer Kinderheime“ e.V. für seine Paten, Mitglieder, Spender und Interessenten eine exklusive Reise nach Bulgarien durch.
Ziel der Reise ist es, dass die Menschen, die die Projekte des Vereins unterstützen, sich vor Ort über den Einsatz ihrer Spenden informieren können, die damit finanzierten Projekte kennenlernen und Kontakt zu den Kindern bekommen, denen diese Spenden direkt helfen. Diese Begegnungen sind verbunden mit dem Kennenlernen des Landes, seiner Menschen und Naturschönheiten.
Auf Grund der Tatsache, dass die Abflugorte der Interessenten unterschiedlich sind, hat sich erwiesen, dass es besser ist, wenn der Anflug nach Sofia von den Teilnehmern individuell organisiert wird. Wie, das erfahren Sie im folgenden.
Anmeldeschluss für die Reise:
!!!!! 30. Juni 2009 !!!!!
Reisedaten: Samstag 24.10.- Samstag, 31.10.
Preis: 480 Euro (im DZ) + Flugkosten
500 Euro (im EZ) + Flugkosten
Im Preis enthalten: Übernachtung mit Frühstück
Deutschsprachige Führung
Bustransport
im Preis nicht enthalten; Flugkosten, Eintritt in Museen, Klöster etc. (die Kosten sind sehr gering)
Der Flug muss individuell gebucht werden. Dabei gilt, je früher, desto preisgünstiger. Der Ankunftstermin sollte nicht später als 18 Uhr sein. Günstige Flüge erhalten Sie hier: www.air.bg/en. Man kann aber auch mit anderen Fluglinien, u.a. mit Chech Airlines über Prag günstig nach Sofia kommen. Informieren Sie sich bitte bei dem Reisebüro Ihres Vertrauens. Sollte die Anreise am Samstag bis 18 Uhr nicht möglich sein, können Sie auch einen Tag eher anreisen. Wir organisieren Ihnen dann gerne gegen einen geringen Aufpreis ein günstiges Hotelzimmer in Sofia und sorgen dafür, dass Sie dort vom Flughafen abgeholt werden.
Zur Anmeldung für die Reise und die entsprechenden Zusatzinformationen wie die über einer frühere Anreise informieren Sie den Verein bitte mittels der "Reiseunterlagen". Diese können Sie etwas weiter unten herunterladen. (siehe: Download)
Interessenten füllen bitte das in den Reiseunterlagen befindliche "Anmeldeformular" aus und faxen es bitte an: 03361-31 05 93
oder schicken es an folgende Adresse:
Verein Zur Förderung Bulgarischer Kinderheime e.V., z.H. Herrn Schwanitz, Siedlerweg 1, 15518 Rauen
Auch Anmeldungen per Mail sind möglich. Fordern Sie die Reiseunterlagen bis spätestens Ende Mai unter verein@bulgarische-kinderheime.de unter Angabe Ihrer Postadresse an. Das darin enthaltenen "Anmeldeformular" senden Sie dann bitte ausgefüllt an uns per Post oder Fax zurück.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.
Der Vorstand

24.10.: Nach der Ankunft in Sofia fahren Sie in den Sonnenuntergang. Zum ersten Mal werden Sie dabei jenes Gebirge sehen, dass der Balkanhalbinsel seinen Namen gab. Denn erste Station unserer Reise sind die imposanten Schluchten des Balkans.....

... in denen Sie im altehrwürdigen Städtchen Troyan ein komfortables Hotel erwartet, in dem Sie sich von den Strapazen der Anreise erholen und vielleicht sogar einen Schluck des berühmten, im nahen Kloster gebrannten Troyanski Rakijas kosten können....

Danach werden Sie in den geschmackvoll eingerichteten Zimmern sicher entspannt und ruhig dem nächsten Morgen entgegenschlummern können.

25. 10.: Es geht zwar auf Ende Oktober zu, doch oft herrschen zu dieser Zeit in Bulgarien noch angenehme Temperaturen. So ist am Morgen vielleicht noch Zeit, auf der Hotelterasse den Vögeln zu lauschen, bevor wir uns aufmachen ins nahe gelegene Kloster Troyan.

Das Kloster Troyan - eine mächte Anlage im Schutz der Berge und vom Hauch der Geschichte umweht. Warum? Das erfahren Sie bei unserer Führung durch Bulgariens drittgrößte Kirchenanlage. Wer den Mut hat, sehr früh aufzustehen und sich vom Hotel allein auf den Weg zu machen, wird dafür mit dem sphärischen Gesang der Mönche belohnt ....

Kunsthistorisch besonders wertvoll sind die Wandmalereien im Kloster. Geschaffen von Bulgariens berühmtesten Kirchenmaler Sachari Zograf. Über dessen Wirken und das Geheimnis seiner Gemälde kann man sich nirgends besser informieren als hier im Kloster Troyan....



...nach Besichtigung des Klosters verlassen wir Troyan und fahren über den höchsten Pass des Balkans, dessen höchsten Punkt ein Monument markiert ...

... in die lieblicheren Berge des Sredna Gora-Gebirges ....

... auf dessem Hochplateau zwischen Felsen und Hügeln ....

... sich mit KOPRIVSHTIZA eine der malerischsten Kleinstädte Bulgariens versteckt. Als die Osmanen das zweite bulgarische Reich zerstörten, flüchteten sich Bojarenfamilien aus der damaligen Hauptstadt Veliko Tarnovo in die Unzugänglichkeit der Bergwelt und schufen ....

... hier eines der bis heute besterhaltenen Ensemble der sogenannten Architektur der Wiedergeburtszeit, in der sich das Erwachen eines neuen Nationalbewusstseins der Bulgaren dokumentiert. Sie besichtigen einige, der original erhaltenen Häuser der oft durch Handel mit Schafwolle zu Reichtum gekommenen einstigen Kaufleute...

... die - ob rot, gelb oder blau - nicht selten in unglaublichen Farben strahlen. Selten sind in Europa Orte zu erleben in denen Architektur und Natur eine so perfekte Symbiose eingehen wie in Koprivshtiza ....

... vielleicht, weil die Uhren in Koprivshtiza noch immer anders gehen und die Geschichte sehr präsent ist. Sie weilen in einem Ort, der für viele Bulgaren noch immer ein heiliger Ort ist. Denn: Hier begann einer der wichtigsten Aufstände gegen die Türken. Ein Aufstand, der im Rückblick betrachtet, den Anfang vom Ende der Osmanischen Fremdherrschaft über den Balkan markiert.

Nach dem Schlendern und Staunen, der vielleicht ersten vollen Foto-Speicherkarte, können Sie sich in unser kleines Hotel am hang zurückziehen....

... von dessen Balkonen Sie eine herrliche Aussicht über das gewirr der Dächer und Gassen haben ...

... um in gemütlicher Atmosphäre den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen ...

... und in modernen Hotelzimmern geruhsamen Schlaf zu finden.

26.10. Von Koprivshtiza aus geht es vorbei am Panorama der Berge...

... nach Panagyurishte, einer Stadt, die in der Geschichte ebenfalls Ort eines wichtigen Aufstandes gegen das "turkstvo robstvo" war, das "türkische Joch", wie die Zeit der einstigen osmanischen Fremdherrschaft hier genannt wird. Einer Stadt aber auch ....

... die die Wucht des Umbruchs nach dem Fall des Sozialismus mit voller Wucht getroffen hat und deren Menschen mit großen Alltagsproblemen zu kämpfen haben ....

Pangyurishte verfügt über einige wichtige Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die imposante Orthodoxe Kirche des heiligen Georg, deren Baustil mit zwei symetrisch angeordneten Glockentürmen in Bulgarien kaum ein zweites Mal zu finden ist.

Der größte Schatz Panagyurishtes aber machte inzwischen weltweit Furore. Wer die vielbeachtete Ausstellung "Das Gold der Thraker" in Deutschland nicht sehen konnte, wird hier nun i Museum von Panagyursihte die Gelegenheit haben, einen der bedeutendsten Funde thrakischer Goldschmiedekunst zu besichtigen.

Am Nachmittag werden Sie dann eines der vom Verein Zur Förderung Bulgarischen Kinderheime mit Spendengeldern aufgebauten Berufsausbildungsprojekte im Kinderheim "Pavel Babekov" besichtigen ....

... und sich mit der Ausbilderin und den Jugendlichen über die Chancen unterhalten können, die ihnen ein solches Projekt bietet.

Am Abend liegt dann die längste Busfahrt von etwa zweieinhalb Stunden vor Ihnen. Sie fahren ins Herz des sogenannte Rosentals, in die Stadt Kazanlak.

Ihr Hotel liegt auf einem Hügel über der Stadt....

... und bietet angenehme komfortable Zimmer.

27.10.: Unterhalb des Hotels liegt eines der bedeutendsten Denkmäler des UNESCO-Weltkulturerbes. Das Thrakische Grabmal von Kazanlak gilt wegen seiner Deckenmalereien als archäologische Sensation, weil sie erstmals Aufschlüsse über das bis heute nach wie vor wenig erforschte Leben der Thraker zuließen. ...

... doch neben den weiteren Sehenswürdigkeiten, wie einem interessanten Altstadtmuseum, finden Sie in Kasanlak auch ein Beispiel verantwortungsbewußter Kommunalpolitik. Nur in wenigen Städten des Landes ist die sinnvolle Verwendung von EU-Geldern für dei Bürger derart sichtbar.

... Kasanlak, lange eine der verfallendsten Städte Bulgariens ist ein Musterbeispiel für den Aufbruch in einer neue Zukunft. Nicht nur, die Stadt ein völlig neues Aussehen erhielt. Auch die lange brach liegende Rosenöl-Industrie erfährt einen neuen Aufschwung und trägt langsam zu wachsendem Wohlstand bei....

In Kasanlak kaufen alle großen Designer den Grundstoff für Ihre Parfüms - mögen sie nun von Ives Saint Laurent, Hugo Boss, Jil Sander oder Chanel geschickt sein. Alljährlich feiern die Einwohner der Stadt ein Rosenfest. Nur dann werden auch die traditionellen Kostüme getragen, die für die stachlige Angelegenheit der Rosenernte völlig ungeeignet sind.

Nach der Besichtigung von Grabmal und Stadt fahren wir durch das Tal der Thrakischen Könige mit seinen zahlreichen Hügelgräbern hinauf auf den Shipka-Pass. Hier steht das dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal nachempfunden Schipka-Monument, zu dem mehr als 1000 Sufen hinaufführen und von dem man einen unglaublichen Blick auf das gesamte Massiv des Balkans hat ...

...und zu dessen Füßen die bekannteste russische Kirche im Lande liegt. Erbaut im Gedenken an jene russischen Soldaten, die hier am Shipka-Pass gemeinsam mit bulgarischen Freiwilligen den Osamnischen Truppen jene entscheidende Niederlage beibrachten, die letztlich zum Ende der Osmanischen Fremdherrschaft in Europa führen sollte....

... vom Shipka-Denkmal aber sieht man vor den Toren Kazanlaks auch den Koprinka-Stausee liegen, der eine weitere archäologische Sensation birgt. Auf dem Grund des Sees liegt die einzige original erhaltene thrakische Königsstadt Sevtopolis....

Wir informieren Sie über ein einzigartiges Projekt, das diese unter der Wasseroberfläche gelegene Königsstadt wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen soll.

Nach einem ereignisreichen Tag reisen wir von Kazanlak in Bulgariens zweitgrößte Stadt Plovdiv, wo Sie in einem Nahe des Zentrums gelegenen Hotel Unterkunft finden.

...und in zweckmäßig eingerichteten Zimmern übernachten.

28.10. - 29.10.: Am Vormittag erkunden sie die malerische Altstadt von Plovdiv, eine der ältesten Städte Europas und wie Rom auf sieben Hügelen gegründet

... besichtigen interessante alte Kirchen ...

...staunen über die immer wieder überraschenden Ein- und Ausblicke ...

... die außergewöhnliche Architektur ...

... und verlieren sich hoffentlich nicht in den pittoresken Gassen.

Natürlich warten auf Sie auch antike Ausgrabungen und Highlights, die hier noch nicht verraten werden.

An den Nachmittagen besuchen wir gemeinsam das mit Hilfe von deutschen Spendengeldern errichtete modernste Waisenhaus des Landes. In kleinen Gruppen werden Sie Gelegenheit bekommen mit den Kindern gemeinsam zu spielen, zu kochen oder an anderen kleinen Projekten teilzunehmen und sich darüber zu informieren, wie die deutschen Spenden den Kindern des Heimes "Maria Luisa" helfen, ihr Leben und ihre Zukunft zu meistern.

30.10. Am Morgen verlassen wir Plovdiv und fahren in die Ausläufer der Berge des Orpheus - die Rhodopen. ...

... wo in Batak, an einem wundervollen Stausee ....

.... ihr neues Hotel auf Sie wartet ...

Nachdem Sie hier etwas Ruhe genossen haben, werden wir nach Bratsigovo fahren, wo wir uns im Heim "Vasil Petleschkov" eine mit Spendengeldern eines der neuesten und wichtigsten Berufsausbildungseinrichtungen für Heimkinder ansehen ....

... und Sie erneut Gelegenheit haben werden, mit Heimkindern und Betreuern zu sprechen.

...bevor Sie dann zurück nach Batak fahren, um ein letztes Mal die Ruhe der bulgarischen Bergwelt zu genießen, bevor es dann am Morgen des 31.10. heißt, nach Sofai zurückzukehren und Abschied zu nehmen von Bulgarien, seinen Menschen und jenen Kindern, die ihnen hoffentlich im Gedächtnis bleiben werden






24.-31. Oktober 2009 - 4. Reise für Paten, Mitglieder, Spender und…
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…wenn es durch ihre Arbeit gelingt, auch nur einem einzigen dieser ‚Nullchancen‘-Kinder ein menschenwürdiges Zuhause und damit wenigstens ein paar Chancen und Voraussetzungen für ihr künftiges Leben zu geben, so hätte sich dieses Projekt einen Nobelpreis verdient…



Im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielten wir für das Projekt „Rekonstruktion des Waisenhauses Maria Luisa“ einen ersten Preis, der von der ehemaligen EU-Kommissarin Monika Wulff-Matthies überreicht wurde.
Außerdem wurde das Projekt unter die 25 besten ehrenamtlichen Hilfsprojekte Deutschlands gewählt.