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Heim Maria Luisa: Schnelle Beseitigung der Brandschäden durch deutsche Spenden

Berlin/Plovdiv: Kurz nachdem der Verein Zur Förderung Bulgarischer Kinderheime e.V. sich mit der Gemeinde Plovdiv über die Beseitigung der Brandschäden verständigt hatte, begannen im Heim "Maria Luisa" die Bauarbeiten.

Der Verein hatte der Gemeinde vorgeschlagen, 70 Prozent der Reparaturarbeiten zu finanzieren, wenn die Gemeinde ihm die Verantwortung für die Bauarbeiten überträgt. Die Stadt wollte ursprünglich zu der in solchen Fällen gesetzlich vorgesehenen Ausschreibung nur vier ausgewählte Firmen einladen. Plovdiv übertrug dem Verein nun die Verantwortung für die Reparaturmaßnahmen und willigte ein 30 Prozent der Arbeiten zu übernehmen.

"Es ging uns bei unserem Vorschlag auch darum eine schnelle Reparatur zu gewährleisten. Eine öffentliche Ausschreibung hätte sich bis in den September hingezogen", erklärte der Vorsitzende, Mirko Schwanitz, das Angebot des Vereins an die Stadt. "Bereits in Kürze soll das Heim, in dem es im Moment schon beengt zugeht, weitere, neue Kinder aufnehmen. Es bestand dringender Handlungsbedarf. Und Dank der vielen Spender konnten wir schnell und unbürokratisch handeln."

Allerdings betonte Schwanitz auch, das die eingegangenen Spenden noch nicht ausreichen, um alle Schäden zu beseitigen. Es würde auch Spenden gebraucht, um zusätzlich Psychologen einsetzen zu können, die mit den zum Teil noch immer traumatsierten Kindern und Erziehern arbeiten könnten. Psychologishce Hilfe sei den Pädagogen des Heimes von der Agentur für Kinderschutz verwehrt worden.

Lesen Sie dazu auch das Interview mit dem Vereinsvorsitzenden unter: www.bulgarische-kinderheime.de/de/news/79.html&

 

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Noch einmal zur Erinnerung. In der Nacht vom 17. zum 18. Mai richtete ein Brand in einer Wohneinheit des erst 2006 mit deutschen Spenden errichteten Hauses im Heim "Maria Luisa" schwerste Schäden an...

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... dabei brannte nicht nur ein Zimmer, in dem mehrere kleine Mädchen wohnten, völlig aus. Die obere Etage wie auch Teile des Treppenhauses wurden durch die enorme Ruß- und Rauchentwicklung schwer in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise kam bei dem Brand kein einziges Kind zu Schaden

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Dank der zahlreichen, auf den Hilferuf des Vereins eingegangenen Spenden konnte bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen werden. Der Verein legte diese Arbeiten in die Hände jenes Unternehmens, mit dem er bereits das gesamte Gebäude errichtet und gute Erfahrungen gemacht hat

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...beim Brand war auch die gesamte Elektrik des Hauses beschädigt worden. So mussten die Wände aufgestemmt und zum Teil neue Elektroleitungen eingezogen werden. Zuerst jedoch mussten in allen betroffenen Räumen die Wände und Decken von einer millimterdicken fettigen Rußschicht befreit werden. Erst dann war an weitere Maßnahmen zu denken

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... aber auch Heizkörper und Fliesen sind nicht unverschont geblieben. Nun sind sie komplett zu wechseln...

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... auch diese Arbeiten haben bereits begonnen und werden in wenigen Tagen abgeschlossen sein...

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....und auch das neue Fenster wurde bereits angeliefert und eingesetzt. Es wird nicht mehr lange dauern und die Kinder können wieder einziehen...